Der Kissenstein

Gerhard Hermes / pixelio.de

Bei einem Kissenstein handelt es sich um einen liegenden Grabstein. Kissensteine haben den großen Vorteil, dass der Gesetzgeber hier keine Bodenverankerung vorschreibt. Schließlich kann ein liegender Grabstein nicht einfach umfallen und stellt so ein wesentlich geringeres Unfallrisiko dar, als stehende Grabsteine wie zum Beispiel Breitsteine oder Reihensteine. Daraus ergibt sich, dass Kissensteine oft keine Genehmigung der *Friedhofsverwaltung* brauchen. Jeder *Friedhof* hat seine eigene Friedhofsordnung, in der Sie genau nachlesen können, ob dies auch auf Ihrem Friedhof der Fall ist.

Format eines Kissensteins

Ein Kissenstein ist meist rechteckig, seltener quadratisch. Das häufigste Format für einen Kissenstein ist 40x50cm, genau passend für Namen, Geburts- und Sterbedatum eines Verstorbenen. Die Dicke beträgt meist zwischen 12-20cm.

Grundsätzlich gibt es Kissensteine aber auch in anderen Formaten und Größen. Immer beliebter werden Kissensteine in ausgefallenen Formen, beispielsweise als Buch, Herz oder Stern. Wenn Sie sich für einen Kissenstein interessieren, setzen Sie sich am besten mit einem Steinmetz oder Bildhauer bei Ihnen in der Region in Verbindung, zusammen werden Sie sicher genau den richtigen Grabstein für Ihre Bedürfnisse finden.

Steinsorten für einen Kissenstein

Ganz gleich ob Granit, Quarzit oder Kunststein - Kissensteine werden aus praktisch allen gängigen Grabsteinsorten angefertigt. Sie müssen sich also nicht auf eine bestimmte Steinsorte festlegen, wenn Sie sich für einen Kissenstein entscheiden.

Verwendung eines Kissensteins

Kissensteine sind besonders für Einzelgräber sehr beliebt und werden meist in die allgemeine Grabgestaltung integriert. Auf Familiengräbern wird er manchmal eingesetzt um der Verstorbenen zu gedenken, deren Daten nicht mehr auf den eigentlichen Grabstein passen.

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